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Filmproduktion – Tipps, Tricks und Wissenswerte

Ein Film kann viel mehr als ein Unternehmen einfach nur zu zeigen. Er kann Geschichten erzählen, Menschen erreichen, Produkte erklären, Mitarbeiter gewinnen oder einen ersten Eindruck vermitteln, der im Gedächtnis bleibt.

Damit ein Film funktioniert, sollte man sich allerdings schon vor dem ersten Drehtag ein paar Gedanken machen. Niemand kennt Ihr Unternehmen so gut wie Sie selbst. Wir bringen die Erfahrung aus vielen Filmproduktionen mit – für die Idee, das Konzept und die Umsetzung brauchen wir aber auch Ihren Input.

Hier haben wir einige Dinge zusammengestellt, über die Sie sich Gedanken machen können, wenn Sie einen Film planen.

Welchen Film brauchen Sie eigentlich?

Am Anfang steht nicht die Kamera, sondern die Frage: Was soll der Film erreichen?

Soll Ihr Unternehmen vorgestellt werden? Dann kann ein Imagefilm oder Firmenportrait sinnvoll sein. Soll ein Produkt erklärt oder verkauft werden, liegt ein Produktfilm oder Werbespot näher. Sie suchen neue Mitarbeiter? Dann kann ein Recruitingfilm die richtige Lösung sein.

Und manchmal ist die Antwort auch ganz einfach: Es muss gar kein großer Film sein.

Für Social Media kann ein kurzer, gut gemachter Clip wesentlich sinnvoller sein als ein dreiminütiger Imagefilm. Vielleicht brauchen Sie auch mehrere kurze Filme, die aus einer größeren Produktion entstehen.

Deshalb sollte man nicht mit der Frage beginnen: „Was kostet ein Imagefilm?“, sondern zunächst überlegen, was der Film eigentlich leisten soll.

Was soll beim Zuschauer hängen bleiben?

Ein häufiger Fehler ist, möglichst viele Informationen in einen Film packen zu wollen.

Natürlich möchten Sie zeigen, was Ihr Unternehmen alles kann. Sie haben viele Produkte, Dienstleistungen, Standorte, Maschinen, Mitarbeiter und vielleicht noch eine 30-jährige Firmengeschichte.

Der Zuschauer hat aber keine Firmenbroschüre vor sich.

Ein Film funktioniert anders. Er sollte eine klare Botschaft haben und sich auf das konzentrieren, was wirklich wichtig ist.

Weniger ist oft mehr.

Ein Film muss nicht jede Frage beantworten. Er soll Interesse wecken und einen Eindruck vermitteln. Weitere Informationen kann der Zuschauer anschließend auf Ihrer Website finden.

Eine Geschichte hält den Zuschauer am Ball

Wir versuchen bei unseren Produktionen möglichst nicht, einfach nur Fakten aneinanderzureihen.

„Wir sind seit 1987 am Markt. Unsere Mitarbeiter sind hochqualifiziert. Unsere Produkte sind innovativ. Unsere Maschinen sind modern.“

Alles richtig – aber als Film kann das schnell ziemlich trocken werden.

Viel interessanter ist die Frage: Kann man daraus eine kleine Geschichte machen?

Das muss keine große Hollywood-Handlung sein. Manchmal reicht eine Situation, eine Begegnung oder ein kleines Problem, das im Film gelöst wird.

Ein Beispiel: Ein Autohaus kann seine schönen Fahrzeuge filmen. Man kann aber auch ein Paar zeigen, das mit einer bestimmten Vorstellung ins Autohaus kommt und dort gemeinsam mit einem Verkäufer das passende Fahrzeug sucht.

Das Auto steht dann nicht einfach nur in einem Ausstellungsraum. Es wird Teil einer Handlung.

Genau solche kleinen Geschichten versuchen wir zu finden.

Menschen sind meistens interessanter als Räume

Ein perfekt eingerichteter Verkaufsraum, eine Produktionshalle oder ein Büro kann auf Fotos sehr gut aussehen. Filmisch ist das nicht automatisch interessant.

Ein leerer Raum bewegt sich nicht und erzählt zunächst einmal keine Geschichte.

Menschen dagegen bringen Bewegung, Reaktion und Emotion in einen Film.

Wenn jemand eine Maschine bedient, einen Kunden berät, ein Produkt ausprobiert oder mit einem Kollegen diskutiert, entsteht automatisch mehr Leben.

Das bedeutet nicht, dass Gebäude, Maschinen oder Räume nicht gezeigt werden sollen. Sie sollten nur einen sinnvollen Platz im Film bekommen.

Emotionen sind kein Luxus

Ein Film darf natürlich informieren. Aber Menschen erinnern sich nicht nur an Informationen.

Ein sympathisches Lächeln, eine überraschende Situation, Humor, Spannung oder eine schöne Atmosphäre können dafür sorgen, dass ein Film im Gedächtnis bleibt.

Gerade deshalb muss ein Film nicht immer bierernst sein.

Auch ein Zahnarzt kann humorvoll vorgestellt werden. Auch eine Telefonansage kann zum Anlass für eine kleine Science-Fiction-Geschichte werden. Und auch ein Museum kann seine Ausstellung auf eine fantastische Reise schicken.

Die Art der Geschichte muss natürlich zum Unternehmen passen. Aber ein bisschen Mut zur Idee kann einem Film sehr guttun.

Wie lang sollte ein Film sein?

Eine feste Regel gibt es nicht.

Ein Imagefilm kann zwei Minuten dauern, ein Werbespot vielleicht 30 Sekunden und ein Produktfilm auch einmal deutlich länger. Entscheidend ist, ob der Inhalt die Länge rechtfertigt.

Ein häufiger Irrtum ist: „Wir haben so viel zu erzählen, deshalb brauchen wir zehn Minuten.“

Oft ist das Gegenteil der Fall.

Wenn man sich auf das Wesentliche konzentriert, wird der Film kürzer – und meistens auch besser.

Ein guter Film darf natürlich länger sein, wenn die Geschichte oder das Thema das hergeben. Er sollte aber nicht länger werden, nur weil man unbedingt noch einen weiteren Punkt unterbringen möchte.

Braucht jeder Film ein Drehbuch?

Nicht unbedingt.

Bei einem Werbespot oder einer aufwendig geplanten Geschichte ist ein Drehbuch natürlich sinnvoll und teilweise unverzichtbar.

Bei einem authentischen Unternehmensfilm kann dagegen ein genauer Ablaufplan mit einzelnen Szenen und Aussagen sinnvoller sein.

Auch Interviews und O-Töne lassen sich nicht immer komplett vorher schreiben. Sonst besteht schnell die Gefahr, dass Menschen vor der Kamera Texte aufsagen, die nicht nach ihnen klingen.

Wichtig ist deshalb nicht, möglichst viel auf Papier zu schreiben, sondern vor dem Dreh zu wissen, was der Film erzählen soll.

O-Ton oder Sprecher?

Beides hat seine Berechtigung.

Ein guter O-Ton kann sehr authentisch wirken. Wenn ein Geschäftsführer oder Mitarbeiter frei und natürlich über sein Unternehmen spricht, kann das wesentlich persönlicher sein als ein perfekt formulierter Sprechertext.

Allerdings kann nicht jeder Mensch entspannt vor einer Kamera sprechen.

Das ist völlig normal.

Wenn jemand vor der Kamera sichtlich nervös wird oder jeden Satz fünfmal neu beginnen muss, ist eine professionelle Sprecherstimme aus dem Off manchmal die bessere Lösung.

Wir können beides einsetzen – und auch miteinander kombinieren.

Wer sollte vor die Kamera?

Nicht automatisch der Geschäftsführer.

Natürlich kann es sinnvoll sein, wenn die Geschäftsführung das Unternehmen selbst vorstellt. Schließlich kennt sie das Unternehmen am besten.

Für manche Filme ist aber ein Mitarbeiter näher am eigentlichen Geschehen. Ein Monteur, eine Verkäuferin, ein Entwickler oder eine Auszubildende können manchmal viel glaubwürdiger zeigen, wie ein Unternehmen tatsächlich arbeitet.

Und manchmal ist es überhaupt nicht sinnvoll, echte Mitarbeiter einzusetzen. Für bestimmte Geschichten kann ein Schauspieler die bessere Wahl sein.

Entscheidend ist nicht, wer am höchsten in der Firmenhierarchie steht, sondern wer zum Film und zur Geschichte passt.

Was kann ein Unternehmen selbst vorbereiten?

Eine gute Vorbereitung spart Zeit und damit Geld.

Überlegen Sie beispielsweise:

Welche Räume sollen gezeigt werden?

Welche Mitarbeiter sollen dabei sein?

Welche Produkte oder Maschinen müssen für den Dreh bereitstehen?

Gibt es bestimmte Abläufe, die nur zu bestimmten Zeiten möglich sind?

Gibt es Kunden, Mitarbeiter oder Partner, die im Film vorkommen sollen?

Je besser diese Dinge vorbereitet sind, desto weniger Zeit geht am Drehtag verloren.

Wir helfen natürlich bei der Planung – aber niemand kennt die täglichen Abläufe Ihres Unternehmens so gut wie Sie.

Was macht eine Filmproduktion teuer?

Kurz gesagt: Zeit, Inhalt und Personal.

Ein einfacher Film mit einem kleinen Team, wenigen Drehorten und überschaubarem Konzept kann wesentlich günstiger produziert werden als eine aufwendige Geschichte mit Schauspielern, mehreren Locations, Spezialeffekten und vielen Drehtagen.

Auch die Postproduktion spielt eine große Rolle.

Animationen, 3D-Elemente, aufwendige Effekte, individuelle Musik oder umfangreiches Sounddesign können viel zusätzliche Arbeit bedeuten.

Das ist nicht automatisch schlecht. Es sollte nur einen Grund geben, warum dieser Aufwand für den Film sinnvoll ist.

Kann man bei einer Filmproduktion Geld sparen?

Ja – und zwar ohne zwangsläufig an der Qualität zu sparen.

Eine gute Planung ist dabei wichtiger als möglichst viele technische Geräte.

Drehorte sinnvoll auswählen. Wege vermeiden. Das Team nicht größer machen als notwendig. Mitarbeiter des Unternehmens einbeziehen, wenn es sinnvoll ist. Ein Konzept entwickeln, das mit den vorhandenen Möglichkeiten funktioniert.

Auch die Länge eines Films spielt eine Rolle.

Manchmal ist ein kurzer, gut geplanter Film die bessere Lösung als eine aufwendige Produktion, die versucht, alles gleichzeitig zu erzählen.

Genau hier setzen auch unsere Mediapakete an: Ein klar definierter Produktionsrahmen ermöglicht einen attraktiven Festpreis.

Low Budget bedeutet nicht automatisch billig

Ein kleines Budget bedeutet natürlich, dass man Prioritäten setzen muss.

Es bedeutet aber nicht, dass ein Film zwangsläufig billig aussehen muss.

Erfahrung, gute Ideen und eine vernünftige Planung können sehr viel aus einem begrenzten Budget herausholen.

Manchmal ist gerade die Beschränkung auf wenige Mittel der Grund dafür, dass eine kreative Idee entsteht.

Wir haben auch Musikvideos und Filme mit sehr kleinem Budget produziert, bei denen man dem fertigen Film den Produktionsaufwand nicht unbedingt ansieht.

Kamera, 4K, 8K und RAW – was braucht man wirklich?

Technik ist wichtig. Sie ist aber nicht der Film.

Eine gute Kamera kann ein schlechtes Konzept nicht retten.

Natürlich arbeiten wir mit hochwertigem Equipment und drehen unsere Produktionen grundsätzlich in hoher technischer Qualität. Das gibt uns in der Postproduktion viele Möglichkeiten.

Aber ein guter Film entsteht nicht dadurch, dass irgendwo „8K“ auf der Kamera steht.

Entscheidend sind Idee, Bildgestaltung, Licht, Ton, Schauspiel bzw. authentische Personen, Schnitt und die gesamte Dramaturgie.

Und bitte den Ton nicht vergessen

Film heißt zwar „bewegte Bilder“, aber schlechter Ton kann einen ansonsten guten Film sehr schnell unprofessionell wirken lassen.

Ein sauber aufgenommenes Gespräch, eine gute Sprecherstimme, passende Geräusche und die richtige Musik machen einen erstaunlich großen Unterschied.

Da Profivox ursprünglich aus der Audioproduktion kommt, gehört dieser Bereich für uns ganz selbstverständlich zur Filmproduktion.

Wir können Film, Musik, Sounddesign und Sprecherleistung miteinander verbinden, ohne dass diese Bereiche unabhängig voneinander produziert werden müssen.

Musik – Archiv oder individuell komponiert?

Die individuelle Musikkomposition ist für einen Film grundsätzlich der Königsweg.

Wenn die Musik speziell für die Bilder, die Geschichte und die Dramaturgie komponiert wird, kann sie wesentlich stärker auf den Film eingehen als ein vorhandener Titel.

Der Nachteil ist vor allem das Budget.

Deshalb bieten wir auch eine große Auswahl hochwertig produzierter Musik aus unserem Archiv an. Damit lässt sich auch für kleinere Produktionen eine passende musikalische Lösung finden.

Und wenn es etwas Besonderes sein soll, komponieren und produzieren wir die Musik selbst – vom einfachen musikalischen Thema bis zur aufwendig produzierten Filmmusik.

Was passiert nach dem Dreh?

Der Drehtag ist nur ein Teil der Filmproduktion.

Danach beginnt die Postproduktion: Material sichten, auswählen und schneiden, Farbkorrektur und Color Grading, Musik, Sprecher, Geräusche, Sounddesign, Animationen und gegebenenfalls 3D oder andere Effekte.

Gerade hier entsteht ein großer Teil der eigentlichen Wirkung eines Films.

Aus vielen Stunden Rohmaterial muss am Ende eine Geschichte werden, die in wenigen Minuten oder Sekunden funktioniert.

Brauche ich 16:9 oder Hochkant?

Am besten überlegen Sie das vor dem Dreh.

Ein Film für die klassische Website oder YouTube wird meistens im Querformat produziert. Für Instagram, TikTok, Stories oder bestimmte Social-Media-Anwendungen kann dagegen ein Hochkantformat sinnvoll sein.

Immer häufiger werden deshalb Produktionen so geplant, dass sich aus dem vorhandenen Material verschiedene Formate erstellen lassen.

Das kann bedeuten, beim Dreh schon darauf zu achten, welche Bildausschnitte später auch im Hochformat funktionieren.

Wenn Social Media von Anfang an eingeplant wird, lässt sich wesentlich mehr aus einer Filmproduktion herausholen.

Ein Film muss nicht nur einmal verwendet werden

Ein häufiger Fehler ist, einen Film zu produzieren und ihn anschließend einfach auf die Website zu stellen.

Dabei steckt in einer Filmproduktion oft viel mehr Material.

Aus einem längeren Unternehmensfilm können beispielsweise kurze Social-Media-Clips entstehen. Einzelne Szenen können für Recruiting, Produktvorstellungen oder Anzeigen verwendet werden.

Auch verschiedene Formate und kürzere Versionen können sinnvoll sein.

Deshalb lohnt es sich, schon bei der Planung darüber nachzudenken, wo und wie der Film später eingesetzt werden soll.

Was ist eigentlich ein guter Film?

Darauf gibt es keine allgemeingültige Antwort.

Ein guter Kinospot muss etwas anderes leisten als ein Recruitingfilm. Ein Produktfilm muss anders funktionieren als ein emotionaler Imagefilm.

Aber eines gilt eigentlich immer:

Der Film muss zum Unternehmen, zur Zielgruppe und zur Aufgabe passen.

Er muss nicht möglichst groß, möglichst teuer oder möglichst spektakulär sein.

Manchmal ist eine kleine Geschichte die bessere Lösung. Manchmal braucht es eine große Inszenierung. Und manchmal reicht ein sehr einfacher Film, wenn die Idee stimmt.

Unser wichtigster Tipp

Machen Sie sich nicht zuerst Gedanken darüber, welche Kamera, welche Drohne oder welcher Effekt in Ihrem Film vorkommen soll.

Überlegen Sie zuerst:

Was möchte ich erzählen?

Wem möchte ich es erzählen?

Was soll beim Zuschauer hängen bleiben?

Wenn diese Fragen beantwortet sind, ergibt sich vieles andere fast von selbst.

Und wenn Sie noch keine Antwort darauf haben, ist das auch kein Problem.

Genau dafür gibt es Filmproduktionen.

Wir bringen unsere Erfahrung ein, entwickeln gemeinsam mit Ihnen Ideen und überlegen, welche Lösung für Ihr Unternehmen sinnvoll ist – vom kleinen Social-Media-Clip bis zur aufwendig produzierten Filmproduktion.


Profivox – Die Audio- und Filmmanufaktur.

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